Sonntag, 26. Juli 2015

Tag 8 - Es gibt Regen in Irland

Etappe 5
Heute geht es von Killarney weiter Richtung Limerick, mit einem Zwischenstopp in Tralee. Doch schon beim Frühstück sehen wir, dass unsere Glückssträhne scheinbar ein Ende hat, denn es regnet Bindfäden. Wir essen, packen unsere Sachen zusammen und als wir los wollen, hat sich das Wetter etwas beruhigt. Nach unserem Abschied von Reeks View, fahren wir also zum etwa 35 Kilometer entfernten Tralee. 

Die hübsche Stadt am Atlantik bietet neben seinen 80 Pubs noch einiges für seine Touristen, doch vieles bedarf mehr Zeit als wir haben. Tralee hat etwa 20.700 Einwohner und hier liegt übringens auch der westlichste Bahnhof Europas. Bei einem Wechsel von Sprüh- und Nieselregen schlendern wir durch die von kleinen Geschäften flankierten Straßen der Innenstadt. Da heute Sonntag ist, hat nur ein Bruchteil der Läden geöffnet und das Treiben hier ist nicht besonders groß. Wir passieren die Saint John's Church, da aber gerade Gottesdienst zu sein scheint, verzichten wir auf einen Einblick in das Gebäude. 

Saint John's Church

Einer der 80 Pubs der Stadt

Ein Denkmal auf einer der Geschäftsstraßen


Tralee ist besonders berühmt für seine "Rose of Tralee" Festival, bei dem jedes Jahr eine junge Irin zur Rose of Tralee in einem Schönheitswettbewerb gekührt wird. Im Town Park der Stadt, welcher früher Landgut der Familie Denny gehörte und 1922 von der Stadt erworben wurde, steht ein Denkmal zu Ehren der Rose of Tralee und mehrere Tafeln, auf denen alle "Rosen" der vergangenen Jahre genannt werden.

Der Town Park mit seinen Rosengärten

The Rose of Tralee

Das Lied zur Rose von Tralee

Wir spazieren weiter durch den Park, vorbei am Kerry County Museum und dem Siams Tire National Folk Theatre, welches dem Stile nach, dem Typischen runden Festungsbau aus dem irischen Mittelalter nachempfunden wurde. Wir machen einen Stopp in einem netten Café, bevor wir uns langsam wieder zum Auto begeben.

Das Siams Tire National Folk Theatre

Ein schönes Gasthaus in der Innenstadt

Die Saint John's Church auf dem Rückweg durch den Park

Die restlichen 80 Kilometer nach Adare (irisch Áth Dara bedeutet Eichenfurt), auch bezeichnet als das schönste Dorf Irlands, nahe Limerick verlaufen ruhig, der Regen wechselt seine Stärke immer wieder, und wir beschließen, nach Ankunft in unserem nächsten B&B den Tag entspannt ausklingen zu lassen. Wir machen noch einen Abstecher zu einem, uns von der Hausherrin des Coatesland House B&B empfohlenen, Pub die Straße hinunter, wo wir unser Abendessen genießen. Morgen geht es dann erst nach Limerick und dann, mit einem Zwischenstopp auf einer scheinbar sehr schönen Burg, zurück nach Dublin.

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